Klinische Ökonomik

Klinische Ökonomik ist eine ökonomische Analyse der Versorgungsleistungen, um zu dokumentieren

  • wie viele Tests notwendig sind, um mit hinreichende Sicherheit eine Diagnose zu stellen,

 

  • wieviel Therapie notwendig ist, um bei den Patienten ein definiertes Behandlungsziel zu erreichen.


Die vierteilige Leitsatz der Klinischen Ökonomik

  1. Wir stützen Entscheidungen nicht auf einzelne Kriterien, z.B. „externe Evidenz“, sondern auf interne Wertvorstellungen.
  2. Da diese internen Wertvorstellungen durch externe Information geprägt sind, sollte die Information, z.B. die „Evidenz“, valide sein.
  3. Information ist valide, wenn gezeigt ist, wie häufig die durch die Information vermittelten Zeile nicht nur angestrebt, sondern auch tatsächlich erreicht wurden.
  4. Um sinnvolle Entscheidungen anhand interner Wertvorstellungen treffen zu können, sollten deshalb die Ziele der Information klar definiert, die Methoden klar beschrieben und die Ergebnisse vollständig berichtet sein.

 


Grundlagen der klinischen Ökonomik

Grundlagen der Klinischen Ökonomik

von Franz Porzsolt (Herausgeber, Mitarbeiter)

Taschenbuch: 272 Seiten

Verlag: Verband der Privatärztlichen Verrechnungsstellen

Auflage: 1., Auflage (Dezember 2011)

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3980989398

 

 

  • Konzepte von Krankheit und Gesundheit
  • Bedeutung einer zielgerichteten Versorgungsstrategie
  • Klinische Epidemiologie
  • Steuerung des Gesundheitssystem
  • Ethik medizinischer Grenzwerte
  • Prävention, Diagnostik, Therapie, Leitlinien
  • Anwendungen
  • Messung und Bewertung